Wettbewerb Kindertagesstätte Oberlinhaus

3. Preis

 

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Konzept

Der kinder- GARTEN steht im Zentrum des Entwurfs.

Die Freiflächen sind das Herz der gesamten Anlage, alle Gruppen- und Gemeinschaftsräume sind darauf ausgerichtet und stehen in direkter Beziehung dazu.

Das Gebäude umschließt die Freianlagen im Osten und Norden, der Garten und alle Hauptnutzungen sind nach Süden und Westen orientiert.

Diese grundsätzliche Anordnung unterstützt zugleich das Passivhauskonzept, da die solaren Gewinne optimiert werden. Aus städtebaulicher Sicht erlaubt die heterogene Umgebung eine eigenständige Formensprache.

Das Gebäude weicht etwas von der Strasse zurück, so dass der alte Baumbestand erhalten bleibt  und weiterhin zwischen den Hochhäusern raumbildend wirkt.

Die eingeschossige Gebäudeausformung zur Strasse hin lässt auch den inneren Baumbestand spürbar, die Idee des Gartens als Zentrum wird auch nach außen  transportiert.

Im Detail wird die Vernetzung des Gartens mit den Innenräumen durch mehrere Massnahmenunterstützt:

– Die eingezogene und verglaste Erdgeschoßfassade des Kinderhortes und der Gemeinschaftsräume  lässt durch die räumliche Wirkung des Vordachs Außen- und Innenräume

inneinanderfließen.

– Der Kindergarten im Obergeschoß wird über den Spielsteg und das Spielhaus direkt an den Garten angebunden. Die Ausbildung    der Fassaden mit ihrer Holzschalung und das

extensiv begrünte Dach unterstützen dieses naturnahe Konzept.

 

 

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Passivhaus  Zusammenwirken von Hülle , Technik und Form Hülle

– maximale solare Gewinne durch optimale Orientierung und Öffnung des Gebäudes nach Süden
– kompakte Bauweise
– Wärmedämmung : Außenwände  U < 0,14,  Bodenplatte   U < 0,14,  Dach  U < 0,11, Fenster: Dreischeibenverglasung: Uw = 0,73
Heizung / Warmwasser
– Anbindung an Fernwärme (regenerativ)
– Fußbodenflächenheizung, Warmwasserbereitung dezentral elektrisch
Lüftung / Abluftsystem
– Be- und Entlüftungssystem mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung (Akkublock)
– Zuluft strömt an zentraler Stelle neben Aufzug ein und wird in den Räumen abgesaugt
– die Überströmung in die Einzelräume ist brand- und schalltechnisch getrennt.
– Flure, Foyer und Treppenraum werden mit durchspült
– Einzelraumregelung, Steuerung nach Luftqualität Sommerlicher Wärmeschutz
– zurückgesetztes Erdgeschoss
– Jalousieanlage mit Lichtlenkung
Regenwasser
– Versickerung aufgrund der Bodenverhältnisse nicht möglich
– Verzögerung des Regenwasserabflusses durch extensives Gründach

 

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