Wettbewerb Neubau Kindertagesstätte

Matthias-Lauber-Kinderhaus,  Kaufbeuren

3.Preisskizze

 

Perspektive Strassenansicht

 

 

lageplan

Lageplan

 

 

grundriss-eg

Grundriss Erdgeschoss

 

 

grundriss-og

Grundriss Obergeschoss

 

 

ansicht-west

Ansicht West

 

 

ansicht-sued

Ansicht Süd

 

 

querschnitt

Querschnitt

 

 

Städtebau

Die neue Kindertagesstätte bildet mit dem Gemeindehaus und dem Jugendhaus ein Ensemble.

Der kompakte Neubau besetzt den Ort des alten Kindergartens und vermittelt durch sein Obergeschoß mit Pultdach zur Nachbarbebauung. Die unaufdringliche Formensprache der Kindertagesstätte respektiert das bestehende Gemeindezentrum und bindet es ein. Zusammen mit dem neuen erdgeschossigen Baukörper für das Jugendhaus am bisherigen Standort entsteht ein stimmiges Gesamtensemble.

 

Neubau Kindertagesstätte

 

Ein großzügig überdachter Eingangsbereich an der Gebäudesüdseite erschließt den Neubau mit respektvollem Abstand zum Gemeindehaus. Der verputze und in Teilbereichen holzverschalte Baukörper fügt sich durch seine Materialwahl harmonisch neben dem Gemeindehaus ein.

Die Räume des Kindergartens befinden sich im Erdgeschoss, die Räume der Kinderkrippe sowie die Personalräume sind im Obergeschoss angeordnet.

Die Gruppenräume sind dabei jeweils nach Süden ausgerichtet und orientieren sich durch ihre großzügige Verglasung in die Freibereiche mit Direktzugang nach außen. Die Gruppenräume und deren Nebenräume werden in beiden Ebenen über einen jeweils klar von den gemeinsam genutzten Räumen und dem Eingangsbereich angeordneten Flur abgetrennt. Vom Flur des Erdgeschosses aus ist ein direkter Zugang in die Außenanlagen vorhanden, mit einer möglichen Schmutzschleuse.

Der im Eingangsbereich angeordnete Mehrzweckraum orientiert sich nach Westen zur Bismarckstraße. Die Elternwartebereiche befinden sich in beiden Ebenen in den Flurflächen.

Der Lichthof im Erdgeschoss sorgt sowohl in den Gruppenräumen als auch im Flur des Kindergartens für eine großzügige Belichtung. Die beiden Galerien der Kindergartengruppen ragen als schlichte Kuben über die Dachfläche des Erdgeschosses hinaus und schaffen zugleich eine räumliche Zonierung der Außenpielflächen der Kinderkrippe. Durch Heckenkörper, Pflanzflächen, einen Baum sowie unterschiedliche Bodenbeläge entsteht eine spannungsvolle und vielgestaltige Dachterrasse für die Kleinen, räumlich klar gefasst durch eine extensive nicht begehbare Begrünung. Durch die außenliegende Treppe wird eine kurze Wegeverbindung von der Dachterrasse in den Garten geschaffen werden.

 

Freianlagen und Parkplätze

Die bestehenden Außenanlagen im Freibereich bleiben erhalten. Lediglich die neue Eingangssituation mit den vorgelagerten Terrassen der Gruppenräume im Erdgeschoss werden neu angelegt. Der Geländeunterschied von Straße zum Freibereich wird mittels einer Rampe angeglichen. Da die beiden Neubauten an derselben Stelle errichtet werden, bleibt der großzügige Grünbereich erhalten und behält den generationenübergreifenden offenen und freundlichen Freibereich mit Baumbestand.